Postvirale Syndrome
Long COVID, ME/CFS & PAIS: wenn die Erschöpfung zum
Alltag wird.
Ein Infekt ist längst überstanden – doch die Kraft kehrt nicht zurück. Stattdessen bestimmen bleierne Erschöpfung, Konzentrationsstörungen („Brain Fog“) und eine deutliche Zustandsverschlechterung nach selbst geringer Belastung den Alltag. Viele Betroffene haben bereits erlebt, dass ihre Beschwerden nicht ausreichend ernst genommen oder vorschnell als psychische Überlastung eingeordnet wurden. Dabei ist der Leidensdruck real – und verdient eine sorgfältige medizinische Einordnung.
Krankheitsbilder
Long COVID, ME/CFS, PAIS
Ansatz
Zelluläre & funktionelle Diagnostik
Hintergrund
Das Rätsel der Erschöpfung: Ursachen verstehen.
Postvirale Syndrome sind keine Einbildung, sondern messbare biologische Systemstörungen, die eine präzise ärztliche Begleitung erfordern.
In der funktionellen Diagnostik suchen wir nach den Treibern Ihrer Symptome. Dabei betrachten wir nicht nur einzelne Laborwerte, sondern das Zusammenspiel von Energiehaushalt, Immunsystem, Nervensystem, Darm und Stoffwechsel.
Erster Therapieansatz
Pacing und sanfte Regeneration.
Der wichtigste Pfeiler im Umgang mit ME/CFS und PAIS ist das Verständnis für die individuelle Belastungsgrenze.
Die sogenannte Post-Exertional Malaise (PEM) führt dazu, dass herkömmliches Training oft schadet statt hilft. Wir unterstützen Sie dabei, das Prinzip des „Pacings“ zu erlernen: ein Energiemanagement, das Rückschläge („Crashes“) verhindert und Ihre Reserven schützt.
Unser therapeutischer Ansatz geht jedoch über Pacing allein hinaus. Auf Basis einer funktionellen Diagnostik entwickeln wir ein individuell abgestimmtes Konzept aus Mikronährstoff- und Mitochondrienmedizin, Ernährungsmedizin, Entzündungsregulation und Stabilisierung des autonomen Nervensystems.
Bei geeigneter Indikation prüfen wir ergänzend auch gezielte medikamentöse Strategien, etwa zur Immunregulation, Kreislaufstabilisierung oder neurologischen Symptomkontrolle.
Insbesondere die IHHT (Intervall Hypoxie Hyperoxie Therapie, Höhentherapie) kann dabei ein sinnvoller Baustein sein – als sanfter Reiz zur Unterstützung der mitochondrialen Regeneration, ohne klassische körperliche Überanstrengung.
Ganzheitliche Therapieplanung
Von Ernährung bis gezielter Therapie.
Unsere Therapieplanung ist so individuell wie Ihre Krankengeschichte. Auf Basis präziser Diagnostik verbinden wir Ernährungsmedizin, Mikronährstoff- und Mitochondrienmedizin, Regulation des Nervensystems sowie – wenn sinnvoll – gezielte medikamentöse Strategien.
Unser Vorgehen
Schritt für Schritt zur Stabilisierung.
Unser Ziel ist es nicht, oberflächlich Symptome zu lindern, sondern Ihr System Schritt für Schritt zu stabilisieren, damit Sie wieder am Leben teilhaben können.



