Mikronährstoffmedizin
Eiseninfusion: wenn Erschöpfung mehr als
Müdigkeit ist.
Eisenmangel kann sich durch ausgeprägte Erschöpfung, Konzentrationsstörungen, reduzierte Belastbarkeit, innere Unruhe, Haarausfall oder Kurzatmigkeit bei Anstrengung bemerkbar machen. Nicht immer lässt sich ein relevanter Mangel ausreichend über Ernährung oder Tabletten ausgleichen – etwa bei Unverträglichkeit, Resorptionsstörungen, entzündlicher Belastung oder deutlich entleerten Speichern.
Nach differenzierter Labordiagnostik kann eine Eiseninfusion helfen, die Eisenspeicher gezielt und zügig wieder aufzufüllen. Die Behandlung erfolgt individuell dosiert, ärztlich überwacht und mit anschließender Verlaufskontrolle.
Dauer
ca. 30–45 Minuten
Diagnostik
Ferritin, Transferrinsättigung, Hb
Hintergrund
Warum Eisen für Ihren Körper unverzichtbar ist.
Eisen ist Baustein des Hämoglobins und Treibstoff Ihrer Mitochondrien.
Als zentraler Baustein des Hämoglobins ist Eisen für den Sauerstofftransport im Blut verantwortlich. In der Mitochondrienmedizin spielt es eine Hauptrolle: Ohne Eisen kann in den „Kraftwerken“ Ihrer Zellen keine Energie (ATP) gewonnen werden.
Einstazgebiete
Wann eine Infusion sinnvoll ist.
Eiseninfusionen sind dann sinnvoll, wenn Symptome eines funktionellen Eisenmangels vorliegen oder Tabletten nicht zum Ziel führen. Patient:innen mit folgenden Konstellationen profitieren besonders:
Unser Ansatz
Erst die Diagnose, dann die Therapie.
In unserer Praxis therapieren wir nicht „ins Blaue hinein“. Jede Infusionstherapie beginnt mit einer fundierten Labordiagnostik. Erst auf Basis objektiver Daten entsteht Ihr persönlicher Therapieplan.
„Eine Eiseninfusion ist bei uns kein Schnellschuss, sondern Teil einer ganzheitlichen Stoffwechseloptimierung, die den ganzen Menschen sieht.“
Dr. med. Christian Warner






