Nervensystem-Therapie
Ganglion-Stellatum-Blockade:
Reset für Ihr Nervensystem.
Wenn der Körper nach einer Infektion im permanenten Alarmzustand gefangen bleibt, leidet das gesamte System. Viele meiner Patient:innen mit Long COVID, PAIS, ME/CFS oder POTS erleben den Alltag wie einen ständigen, unverschuldeten Marathon. Das ist keine Einbildung, sondern eine messbare Fehlregulation des biologischen Stresszentrums.
Methode
Ultraschallgesteuerte Injektion
Indikation
PAIS, ME/CFS, POTS, Long COVID
Wie die Ganglion-Stellatum-Blockade wirkt
Der Sympathikus läuft auf Hochtouren, und kommt nicht mehr zur Ruhe.
Das Ganglion Stellatum ist ein zentraler Nervenknoten des sympathischen Nervensystems am Hals. Bei chronischen Erkrankungen wie ME/CFS oder postviraler Dysautonomie läuft dieser „Stressnerv“ ununterbrochen.
Er lässt sich durch reine Erholung nicht mehr herunterregulieren. Ich injiziere ein langwirksames lokales Betäubungsmittel präzise an diesen Nervenknoten. Das Prinzip lässt sich mit einer kurzen Unterbrechung vergleichen, die dem überaktiven Sympathikus die Chance gibt, sich neu zu regulieren:
Einsatzgebiete
Wann die Ganglion-Stellatum-Blockade sinnvoll sein kann
Die Ganglion-Stellatum-Blockade kommt für Patient:innen infrage, bei denen Beschwerden durch eine anhaltende Fehlregulation des autonomen Nervensystems mitgeprägt sein können. Typisch sind innere Alarmbereitschaft, Schlafstörungen, Kreislaufprobleme, Reizüberflutung, Schmerzen oder eine deutliche Verschlechterung unter Belastung.
Die Ganglion-Stellatum-Blockade ersetzt keine gründliche Diagnostik und keine multimodale Therapie. Sie kann jedoch in ausgewählten Fällen ein gezielter Baustein sein, um eine sympathische Überaktivierung zu beruhigen und weitere therapeutische Schritte besser möglich zu machen.
Höchste Sicherheit & Vorgehen
Präzision durch anästhesiologische Expertise.
Die Ganglion-Stellatum-Blockade ist ein präziser Eingriff in einer anatomisch sensiblen Region. Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung mit ultraschallgesteuerten Nervenblockaden erfolgt die Behandlung unter hochauflösender Sichtkontrolle. Relevante Strukturen, Gefäße und die Kanülenspitze werden während des gesamten Eingriffs millimetergenau dargestellt, sodass die Injektion gezielt und kontrolliert erfolgen kann.




